Kinderrucksack

Noch vor dem ersten Schulranzen wird ein Kinderrucksack für eine Brotdose, etwas zu trinken und vielleicht ein wenig Spielzeug gekauft. Achten Sie beim Kauf vor allem auf den Tragekomfort. Rückenpolster und schaumstoffgefüllte Gurte und Träger sorgen neben Hüft-, Bauch- und Brustgurten für einen festen Sitz. Erfahren Sie hier alles Wichtige, was Sie beim Kauf eines Kinderrucksacks beachten sollten.

Ab welchem Alter lohnt sich ein Rucksack für Kinder?

Rucksack für KinderIn der Regel beginnt die Altersempfehlung vieler Hersteller wie Deuter, Jack Wolfskin oder Vaude mit 3 Jahren. Viele Eltern kaufen jedoch auch schon früher Rucksäcke, beispielweise für die Kita.

Kinderrucksack-Typen im Überblick

  • Der Tagesrucksack
    Unter den Rucksäcken ist der Tagesrucksack quasi ein Allrounder für alle Gelegenheiten. Hier findet sich genügen Platz für Kindergarten, Kita, Schule oder Tagesausflüge. Bei Schulrucksäcken sollten Sie darauf achten, dass diese mindestens das Format eines DIN A4 Blocks haben, für den Kindergarten ist das nicht nötig.
  • Der Outdoorrucksack
    Für längere Ausflüge ins Freie, wie ein Urlaub in den Bergen oder ein Zeltlager ist ein Outdoor- oder Trekkingrucksack genau das richtige. Wichtig sind dabei ein stabiler Halt, eine gute Komprimierung mit Riemen und ein enger Sitz, damit der Rucksack nicht rutscht. Für einen guten Outdoorrucksack sollten Sie darauf achten, dass er quasi die Mini-Version des Erwachsenenmodells ist. Also wasserdicht, und ausgestattet mit Hüft- und Bauchgurt.

Kaufkriterien für einen Kinderrucksack

  • Die Größe
    Bei der Größe richten sich die meisten Hersteller mit ihrer Altersempfehlung am Alter der Kinder. Ein Rucksack für Kleinkinder bietet sich zum Beispiel bis zu einem Alter von 6 Jahren an. Soll der Rucksack nur eine Brotdose, etwas zu trinken, eine Wechselhose und ein kleines Spielzeug verstauen, reicht ein Fassungsvermögen von 6 Litern. Kinder, die einen Block und Stifte transportieren müssen, sollten mit einem größeren Modell mit 18 Litern ausgestattet werden.
  • Das Material
    Die meisten Kinderrucksäcke werden aus Polyesterfasern hergestellt, damit sie robust gegen Kratzer und Schmutz sind. Zudem sind sie weites gehend wasserdicht. Häufig wird auch Polyamid verwendet, was den Rucksack extrem reißfest macht. Rucksäcke für Kinder aus Leder oder Stoff sind eher ungewöhnlich.
  • Marken
    Es gibt zahlreiche Marken, die hochwertige Kinderrucksäcke anbieten. Vaude, Deuter, Jack Wolfskin und Tatonka sind bereits für das Angebot im Erwachsenenbereich bekannt. Vaude ist vor allem aufgrund der guten Gewichtsverteilung auf die Gurte und der hohen Qualität beliebt.
  • Ausstattung
    Beim Thema Ausstattung variieren Kinderrucksäcke extrem stark. Von modischen Exemplaren mit Filmmotiven etc. dürfen Sie wenig erwarten. Wenn Sie sich jedoch für ein Produkt von einem namhaften Outdoor-Profi entscheiden, investieren Sie vielleicht ein bisschen mehr Geld, haben jedoch einen hohen Tragekomfort. Bei einem Wanderrucksack finden sich oft mehrere Einzeltaschen, um unterschiedliche Utensilien zu verstauen. Dabei sollte vor allem ein seitliches Fach für die Trinkflasche nicht fehlen. Möchten Sie, dass ihr Kind den Rucksack als Handgepäck im Flieger verwendet, achten Sie auf die IATA-Norm, die besagt ob eine Tasche bordtauglich ist.

Kinderrucksäcke bei der Stiftung Warentest

In der Ausgabe 09/2006 hat sich die Stiftung Warentest eingehend mit Wanderrucksäcken für Tagestouren beschäftigt. Dabei erhielten die Rucksäcke der Hersteller Berghaus, Tatonka, Vaude, Deuter, Mammut und Northland gute Bewertungen was Material, Handhabung und Tragekomfort angeht. Bisher gab es keinen expliziten Test, der nur Kinderrucksäcke getestet hat.